• Expertentipps
  • Spezial

Führungslücke?

So funktioniert
Interim Management
in Deutschland

29.09.2026
  • Expertentipps
  • Spezial

Von Antho­ny BauM­ruk, Part­ner, VALDIVIA | Valdivia Inter­im Associates

Die Stelle ist aktuell unbe­set­zt. Der festangestellte Nach­fol­ger lässt möglicher­weise noch Monate auf sich warten.

Ein CFO schei­det kurzfristig aus. Eine Umstruk­turierung erfordert zusät­zliche Führungska­paz­itäten. Ein neu erwor­benes Unternehmen benötigt erfahrenes Manage­ment für die näch­ste Phase. Oder die Suche nach einer festen Führungskraft dauert einfach länger als erwartet. Das Unternehmen kann die Führung jedoch nicht einfach auf Eis legen.

Wie ich in meinem jüng­sten Artikel über CFO-Vakanzen dargelegt habe, entste­ht durch den uner­warteten Weggang einer Führungskraft mehr als nur eine Lücke im Organ­i­gramm. Entschei­dun­gen müssen weit­er­hin getrof­fen werden, Stake­hold­er brauchen Führung und wichtige geschäftliche Angele­gen­heit­en müssen vorangetrieben werden. Hier kann das Inter­im-Manage­ment eine Brücke schla­gen – nicht nur als vorüberge­hen­der Ersatz, sondern als erfahrene Führungskraft, die kurzfristig Verant­wor­tung übernehmen kann.

Doch was passiert eigentlich, wenn ein inter­na­tionales Unternehmen sagt: „Wir brauchen einen Inter­im-Manag­er in Deutsch­land.“? Bei Valdivia Inter­im Asso­ciates (VIA) haben wir den Prozess so gestal­tet, dass er unkom­pliziert, schnell und vor allem vertraulich abläuft.

I. Schildern Sie uns die Situ­a­tion – nicht unbe­d­ingt den Namen

Sie benöti­gen keine voll­ständi­ge Stel­lenbeschrei­bung. Und bei unserem ersten Gespräch müssen Sie den Firmen­na­men nicht unbe­d­ingt nennen. Inter­im-Einsätze ergeben sich oft unter sensi­blen Umständen.

Der Weggang eines Finanzvor­stands ist möglicher­weise noch nicht bekan­nt gegeben worden. Eine Umstruk­turierung kann vertraulich sein. Eine Transak­tion befind­et sich möglicher­weise noch in einer heiklen Phase. Oder Aktionäre und Inve­storen möcht­en einfach diskret ihre Optio­nen ausloten. Zunächst müssen wir daher sechs Dinge verstehen:

  • Funk­tion.
  • Situ­a­tion.
  • Stan­dort.
  • Zeitrah­men.
  • Erwartete Dauer.
  • Zielset­zung.

Dies reicht oft schon aus, um die Suche zu starten.

II. Definieren Sie das Ergeb­nis – nicht nur die Stellenbeschreibung

Der näch­ste Schritt beste­ht darin, festzustellen, was das Unternehmen tatsäch­lich benötigt. Denn ein Mandat als „Inter­im-CFO“ kann sich stark von einem anderen unter­schei­den. Eine Führungskraft, die hinzuge­zo­gen wird, um eine uner­wartete Vakanz zu über­brück­en und für Stabil­ität zu sorgen, erfordert ein anderes Profil als jemand, der damit beauf­tragt ist, eine Finanz­funk­tion umzus­truk­turi­eren, das Berichtswe­sen zu profes­sion­al­isieren, eine Refi­nanzierung zu unter­stützen oder eine Trans­for­ma­tion zu leiten.

Das Gleiche gilt im Asset Manage­ment. Die Über­nahme der Verant­wor­tung für ein beste­hen­des Port­fo­lio erfordert andere Erfahrun­gen als die Neupo­si­tion­ierung von Vermö­genswerten, die Betreu­ung von Inve­storen und Finanzierungspart­nern oder die Umset­zung einer neuen Asset-Manage­ment-Struk­tur. Unsere zentrale Frage lautet daher nicht: „Wie genau war die vorherige Person?“ Sie lautet: „Was sollte diese Person bis zum Ende des Einsatzes erre­icht haben?“ Diese Unter­schei­dung ist entscheidend.

Wie ich in meinem Artikel „Temporäre Führung: Inter­im-Manage­ment im Jahr 2026“ kürzlich dargelegt haben, beste­ht einer der Vorteile des Inter­im-Manage­ments darin, einen unmit­tel­baren Führungs­be­darf von einer langfristi­gen Einstel­lungsentschei­dung zu tren­nen. Dies gibt dem Unternehmen Zeit, die richtige Festanstel­lung zu find­en, ohne dass in der Zwis­chen­zeit eine kritis­che Führungslücke entsteht.

III: Den Markt erschließen – diskret und selektiv

Wenn eine Führungspo­si­tion kurzfristig beset­zt werden muss, kommt es auf Schnel­ligkeit an. Doch Schnel­ligkeit darf nicht auf Kosten der Qual­ität gehen. Und schon gar nicht auf Kosten der Vertraulichkeit.

VIA verbindet das Führungskräftenet­zw­erk von Valdivia Consult­ing mit einem eige­nen Netzw­erk erfahren­er Inter­im-Manag­er aus den Bere­ichen Immo­bilien, Finanz­di­en­stleis­tun­gen und verwandten Branchen. Bei Bedarf können erste Gespräche mit poten­ziellen Kandi­dat­en auf voll­ständig anonymisiert­er Basis stattfinden.

IV. Eine gezielte Auswahl – nicht zehn Lebensläufe

Unser Ziel ist es nicht, so viele Profile wie möglich präsen­tieren. Es geht darum, die weni­gen zu iden­ti­fizieren, die wirk­lich rele­vant sind. VIA präsen­tiert daher eine gezielte Auswahl verfüg­bar­er Inter­im-Manag­er, einschließlich ihrer Erfahrung, Verfüg­barkeit, ihres Stan­dorts, ihres Tages­satzes und – was am wichtig­sten ist – ihrer Eignung für die jeweilige Situation.

Die entschei­dende Frage lautet: Kann diese Person in das Unternehmen einsteigen und sofort Verant­wor­tung übernehmen?

Für einen Inter­im-CFO könnte das bedeuten, inner­halb weniger Tage glaub­würdig mit Banken, Inve­storen, Aktionären, Wirtschaft­sprüfern und dem gesamten Führung­steam zusam­men­zuar­beit­en. Bei anderen Einsätzen stehen möglicher­weise Trans­for­ma­tion, Restruk­turierung, Team­führung oder die oper­a­tive Umset­zung im Vorder­grund. Inter­im-Manage­ment begin­nt daher nicht mit einem Lebenslauf. Es begin­nt mit der Situ­a­tion, die gelöst werden muss.

V. Start – oft sehr kurzfristig

Sobald der bevorzugte Inter­im-Manag­er iden­ti­fiziert wurde, werden die wirtschaftlichen Rahmenbe­din­gun­gen vere­in­bart und der Auftrag kann begin­nen. In einer echt­en Inter­im-Situ­a­tion ist Schnel­ligkeit oft Teil der Lösung. Unser Engage­ment endet nicht mit dem Beginn des Auftrags.

VIA bleibt während des gesamten Mandats mit beiden Seit­en in Kontakt. Inter­im-Situ­a­tio­nen entwick­eln sich häufig weit­er. Denn was als Vertre­tung bei einer Vakanz begin­nt, kann sich zu einem Trans­for­ma­tion­s­man­dat entwick­eln. Prior­itäten können sich ändern. Neue Heraus­forderun­gen können auftauchen. Oder der Auftrag sorgt für mehr Klarheit darüber, welch­es Profil der feste Nach­fol­ger mitbrin­gen muss. Eine regelmäßige Abstim­mung hinsichtlich der Ziele und Erwartun­gen bleibt daher während des gesamten Auftrags wichtig.

Was benöti­gen wir für den Start? Nicht viel:

  • Funk­tion.
  • Situ­a­tion.
  • Stan­dort.
  • Zeit­punkt.
  • Voraus­sichtliche Dauer.
  • Hauptziel.

Das reicht in der Regel für ein erstes vertraulich­es Gespräch aus.

Schildern Sie uns die Situation.

 

(Bildquelle: Valdivia Consult­ing GmbH in Koop­er­a­tion mit new office GmbH)

Cookie-Einstellungen

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Die Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen unter anderem dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie zu unserer Website zurückkehren, und unserem Team dabei zu helfen, zu verstehen, welche Abschnitte der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.

Unbedingt notwendige Cookies

Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir Ihre Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.

Cookies von Drittanbietern

Diese Website verwendet Google Analytics, um anonyme Informationen wie die Anzahl der Besucher der Website und die beliebtesten Seiten zu sammeln.

Wenn Sie dieses Cookie aktiviert lassen, können Sie unsere Website verbessern.