Führungslücke?
So funktioniert
Interim Management
in Deutschland
Anthony Baumruk erklärt heute, wie Interim Management in Deutschland funktioniert.
Generation Z — Neugierig, offen, digital.
Ist die Generation Z wirklich so anspruchsvoll und leistungsunwillig, wie es manche Medienberichte suggerieren? Im 2. Teil unserer Valdivia Newsroom-Reihe „Employer Branding & Recruiting“ spüren wir nun speziell den Mythen um die Arbeitshaltung junger Menschen nach. Wir wollen versuchen, diese Generation etwas zu entzaubern und Ihnen einige pragmatische Tipps nennen, wie Sie gezielt Nachwuchskräfte im Alter von 16 bis 30 für Ihr Unternehmen gewinnen können.
Eine Generation wie – fast – jede andere
Sind junge Menschen heute zu anspruchsvoll, schwer zu führen und wenig leistungsbereit? Viele Studien1/2/3 zeichnen ein anderes Bild: Ihre Ziele, Werte und Haltungen entsprechen mit wenigen Ausnahmen denen der älteren Generationen. Erfolg im Beruf wünschen sie sich zum Beispiel – genau wie die vorhergehende Generation Y – zu 62 %, während ausgerechnet die Baby Boomer hier mit 41 % deutlich abfallen3. Zwar legt die Generation Z heute generell mehr Gewicht auf ausreichende Freizeit, eine sinnvolle Tätigkeit und Wertschätzung ihrer Arbeit als ihre Vorgänger. Doch in den meisten Punkten ist dieser Unterschied geringer, als es manche Darstellungen glauben machen1/2:
Leicht erhöht ist bei jüngeren Arbeitnehmenden vor allem eine Haltung1: Wenn bessere Bedingungen locken, ist die Wechselbereitschaft höher und eine Kündigung wahrscheinlicher. Doch auch Beschäftigte von Ende 20 bis Mitte 50 sind ähnlich wechselbereit; nur die Baby-Boomer-Generation ist deutlich zurückhaltender mit einem raschen Arbeitgeberwechsel.
Im richtigen Rahmen stimmt die Leistung
Den Wert von Arbeit sehen junge Menschen nicht anders als frühere Generationen1/2. Sie denken in diesem Punkt überraschend traditionell und wünschen sich zum Beispiel Verbesserungen eher in Form einer Gehaltserhöhung als durch mehr Freizeit. Bei zentralen Themen wie Arbeitsbedingungen, Gehalt, zeitlicher und räumlicher Flexibilität, Wertschätzung, Eigenverantwortung und Sinngebung brauchen Sie also kein Sonderprogramm für die Generation Z. Es reicht, auf der Höhe der Zeit zu sein und einen Arbeitsplatz anzubieten, der für alle Altersgruppen attraktiv erscheint:
Wege zum Erfolg im Recruiting
Im Medienkonsum und damit in der Erreichbarkeit zeigen sich die vielleicht deutlichsten Unterschiede der Generationen. Natürlich nutzt auch die Generation Z Standardmedien wie Jobbörsen und die Karriereseiten Ihrer Website. Zwei weitere Methoden haben wir bereits in unserer Newsroom-Reihe zum Employer Branding vorgestellt: Job-Events als Forum für entspannte, persönliche Kontakte sowie Mitarbeitende, die als Botschafter Praxisbezug und Authentizität vermitteln. Ausgesprochen altersgerecht begeistern Sie junge Menschen außerdem in diesen Medien:
Ehrliche Wertschätzung – das beste Rezept
Wer sich jungen Menschen ohne die Vorbehalte nähert, die manche Medien gerne verbreiten, erkennt schnell: Ihre Erwartungen an Arbeitswelt und Arbeitgeber sind oft nachvollziehbar – und gar nicht so anders als die älterer Generationen. Sie brauchen keine Sonderbehandlung, nur ein offenes Entgegenkommen, klare Kommunikation und ein authentisches Auftreten. Wenn Sie als Arbeitgeber bereit sind, sich auf neue Ausdrucksformen einzulassen, und die eigene Attraktivität sichtbar machen, haben Sie bei der Generation Z gute Chancen. Denn junge Menschen sind offen, wenn man sie ernst nimmt und wirklich erreichen will.
Quellen
(Bildquelle: istockphotos)
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