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35 Jahre Aldea Infantil:
Wo Kinder eine Zukunft finden

25.08.2026
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Seit 35 Jahren bietet das Aldea Infan­til unser­er Part­ner­s­tiftung Kinderzukun­ft Kindern im Hochland Guatemalas einen Ort der Gebor­gen­heit, der Bildung und neuen Perspek­tiv­en. Für Alberti­na, eine der Haus­müt­ter des Kinder­dorfs nahe Quet­zal­te­nan­go, zeigt sich der Erfolg dieser Idee jeden Tag aufs Neue: „Es ist schön zu sehen, wie die Kinder Vertrauen fassen, wach­sen und ihren eige­nen Weg find­en. Sie geben so viel zurück – mit ihrem Lachen und ihrer Entwicklung.“

Dreiein­halb Jahrzehnte existiert das Aldea Infan­til nun – ein Jubiläum und ein Erfol­gs­be­weis. Denn ein solch­er Erfolg stand keineswegs fest, als das Kinder­dorf 1991 gegrün­det wurde. Würden Spenden und Engage­ment reichen? Und wie entwick­elte sich das soziale und poli­tis­che Umfeld? Nur an einem gab es keinen Zweifel: Der Bedarf war riesig.

Guatemala – wo Kindern Chan­cen fehlen

Guatemala ist ein armes Land. Über die Hälfte der Menschen lebte damals und lebt auch heute unter­halb der offiziellen Armutsgren­ze1,2. Die Folgen zeigen sich oft in insta­bilen Fami­lien­ver­hält­nis­sen, Gewalt, Vernach­läs­si­gung und mangel­nder Versorgung von Kindern, die manch­mal sogar verstoßen und sich selb­st über­lassen werden. Doch selb­st wo Kinder noch in ihrer Fami­lie leben, fehlt oft der Zugang zu Bildung und medi­zinis­ch­er Versorgung; nicht einmal eine regelmäßige Ernährung ist sichergestellt.

Ein Ort, um einfach Kind zu sein

Einen Ort der Gebor­gen­heit vor solch prekären Lebenssi­t­u­a­tio­nen wollte der Grün­der Rudolf Walther schaf­fen. So folgte das Aldea Infan­til von Anfang an einem ganzheitlichen Konzept, das den Kindern mehr bot als Nahrung und Unterkun­ft. Die Kinder – insge­samt knapp 700 seit der Grün­dung – leben in famil­iären Haus­ge­mein­schaften und erfahren so verlässliche Beziehun­gen in einem geschützten Umfeld. Sie gehen zur Schule, lernen fürs Leben – und dürfen einfach Kind sein. Regelmäßige, ausge­wo­gene Mahlzeit­en und medi­zinis­che Betreu­ung sich­ern das körper­liche Wohl. Ein Team aus Pädagog:innen, Sozialarbeiter:innen und Betreuer:innen begleit­et sie liebevoll auf ihrem Weg in eine bessere Zukunft.

Perspek­tiv­en durch Bildung

Vieles ist in den 35 Jahren seit der Grün­dung entstanden, vor allem ein stabiles, funk­tion­ieren­des Gemein­we­sen, das auch Unterstützer:innen wie uns überzeugt: „Zu sehen, wie nach­haltig hier gear­beit­et wird und welche Entwick­lung die Kinder nehmen, ist beein­druck­end. Das Kinder­dorf schenkt echte Perspek­tiv­en – und genau das macht den Unter­schied.“ sagte Katrin N., eine Unter­stützerin, die das Kinder­dorf in Guatemala (2022) persön­lich besuchte.

132 Kinder leben heute im Aldea Infan­til. Dort erhal­ten sie nicht nur eine solide Schul­bil­dung mit insge­samt 14 Fäch­ern in acht Klassen­stufen. Durch verschiedene Ausbil­dungs­gänge wie z. B. als Schreiner:in oder Kfz-Mechaniker:in können sie sich ein eigen­ständi­ges Leben aufbauen. Auch außer­halb des Dorfes sind die meis­ten als junge Erwach­sene erfol­gre­ich – etwa als Ernährungsspezial­istin, Grafikde­sign­er oder Touris­tik­fach­frau. So öffnet das Aldea Infan­til den Kindern echte Perspek­tiv­en, wie der sieben­jährige Juan bestätigt: „Ich liebe die Schule. Ich möchte später Lehrer werden.“

Wirkung über das Dorf hinaus

Inzwis­chen hat sich das Dorf zum Hoff­nungsträger für die gesamte Region entwick­elt. So besuchen viele externe Kinder aus armen Fami­lien der Umge­bung die Schule des Aldea Infan­til. Hier erhal­ten sie außer­dem eine kosten­lose Mahlzeit – für manche die einzige am Tag. Zusät­zlich fährt das medi­zinis­che Person­al regelmäßig in zwei Hochland­dör­fer, La Esper­an­za und Monrovia, um die Kinder dort zu unter­suchen, zu impfen und wenn möglich auch zu behandeln.

35 Jahre – Grund zum Feiern

Im Novem­ber ist es so weit: Das Jubiläum bringt Kinder, Betreuer:innen sowie zahlre­iche Unterstützer:innen und Paten zu einer großen Feier zusam­men. Auch Jessi­ca Böser von Valdivia wird dabei sein und das Kinder­dorf persön­lich kennenlernen.

Die Kinder jeden­falls bren­nen schon heute darauf, das Jubiläum aktiv mitzugestal­ten: Sie planen Aufführun­gen, bere­it­en eine Schau tradi­tioneller Tracht­en vor und möcht­en den Gästen Einblicke in ihre Kultur und ihren Allt­ag geben. Abgerun­det wird das Programm durch landestyp­is­che Speisen und Aufführun­gen, die die Vielfalt und Lebens­freude des Landes vermitteln.

Es kostet wenig, viel zu tun

Mitmachen macht Freude – den Kindern und auch den Unterstützer:innen, wie unser Geschäfts­führer Daniel Bauer bei seinem Besuch 2023 erfuhr. So sind zum Beispiel weniger als 100 Euro nötig, um einem Kind alles zu geben, was für ein Jahr Schulbe­such benötigt wird. Denn oft sind es über­raschend geringe Beträge, die für die Kinder einen großen Unter­schied machen:

  • Mit 95 Euro ermöglichen Sie einem Kind die Ausstat­tung für ein ganzes Schul­jahr und damit die Bildung, die der Schlüs­sel zu einem eigen­ständi­gen Leben ist.
  • Viele Kinder haben nie eigene und intak­te Klei­dung getra­gen, bevor sie ins Aldea Infan­til kamen. Mit 140 Euro helfen Sie, Kinder mit Klei­dung und Schuhen zu versor­gen – ein grundle­gen­des Element von Würde und Selbstsicherheit.
  • Mit 28 Euro pro Woche sich­ern Sie die tägliche Versorgung eines Kindes mit gesun­den Mahlzeit­en – die Grund­lage für Entwick­lung, Lernen und Gesundheit.
  • Mit einer monatlichen Paten­schaft ab 39 Euro begleit­en Sie ein Kind langfristig, schenken ihm Stabil­ität und echte Zukunftsperspektiven.

Daneben gibt es viele weit­ere Möglichkeit­en, einen kleinen oder größeren Beitrag zu leis­ten und die Zukun­ft des Aldea Infan­til zu sich­ern. So unter­stützen wir als Unternehmen zum Beispiel dauer­haft ein ganzes Fami­lien­haus. Auch Schulen, Vere­ine, Stiftun­gen oder Projek­t­part­ner find­en leicht Lösun­gen, die ihren finanziellen Möglichkeit­en entsprechen.

Eines aber ist gewiss, gleich welchen Beitrag Sie leis­ten können: Wie auch wir von Valdivia erfahren haben, kann sich daraus schnell eine echte, persön­liche Beziehung entwick­eln, die den Geben­den eben­so viel Freude bere­it­et wie den Empfängern.

Stiftung Kinderzukun­ft

Rabenaus­traße 1a, D‑63584 Gründau

Vera Berd­ing

Leitung Market­ing & PR, Mitglied der Geschäftsleitung

Tel.: +49 60 51 48 18 14

Fax: +49 60 51 48 18 10

E‑Mail: vera.berding@kinderzukunft.de

Web: www.kinderzukunft.de

 

Spendenkon­to: Commerzbank Hanau

IBAN: DE79 5064 0015 0222 2222 00

BIC: COBADEFFXXX

 

Bitte geben Sie im Verwen­dungszweck „Valdivia Zukun­ft — Kinder­dorf Guatemala“ an.

Quellen

  1. „Pover­ty in Guatemala“, The Inter­na­tion­al Bank for Recon­struc­tion and Devel­op­ment / The World Bank, 2004
  2. „Pover­ty: Share of popu­la­tion living on less than $8.30 a day“, Our World in Data, 2025
  3. Bildquellen: Stiftung Kinderzukunft

(Bildquelle: Stiftung Kinderzukunft)

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