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Träume werden wahr:
Zwei Erfolgsgeschichten aus dem Aldea Infantil

17.06.2025

Ja – es gibt auch gute Nachricht­en! Im Grunde entste­hen ständig welche; man liest nur viel zu selten davon. So oft schon haben wir über die wertvolle Arbeit der Stiftung Kinderzukun­ft und „unser“ Aldea Infan­til berichtet: Nun ist es Zeit, einmal das wunder­bare Ergeb­nis vorzustellen – junge Menschen, die ihren Lebensweg in eine vielver­sprechende Zukun­ft gefun­den haben. Zwei davon haben wir heute ausgewählt. Sie sind lebendi­ge Beispiele dafür, wie man durch liebevolle Unter­stützung, adäquate Bildung und eine frei entfal­tete Persön­lichkeit die Hindernisse des Lebens erfol­gre­ich überwindet.

Vom Kinder­dorf ins Manage­ment: Paula Francisca 

Paula war drei Jahre alt, als ein retten­der Engel in Gestalt einer Nach­barin eingriff und ihr Leben für immer verän­derte. Bis dahin hatte sie in ihrem Heima­tort in Guatemala nichts erfahren als Armut, Vernach­läs­si­gung und Gewalt durch ihre über­forderte allein­erziehende Mutter. Irgend­wann wurde die Nach­barin aufmerk­sam und setzte sich vor dem Kinder- und Jugendgericht dafür ein, die kleine Paula aus diesen schreck­lichen Verhält­nis­sen zu retten.

So kam sie 2001 in unser Dorf, das Aldea Infan­til. Hier durfte sie endlich leben, Kind sein, sich entfal­ten. Sie entwick­elte eine ansteck­ende Fröh­lichkeit und wurde dank ihrer Intel­li­genz eine hervor­ra­gende Schü­lerin. 2017 schloss sie die Fach­schule mit Schw­er­punkt Market­ing ab und begann ein Studi­um im Fach Hotel­lerie, Touris­mus und Gastronomie.

Mit den Jahren wuchs Paula zu einer selb­st­be­wussten jungen Frau heran und entschloss sich im siebten Semes­ter, außer­halb des Kinder­dorfs eine eigene Exis­tenz aufzubauen. Sie wollte die Welt „draußen“ kennen­ler­nen und ihren eige­nen Weg gehen – wach­sen, Erfahrun­gen sammeln und sich selb­st bess­er verste­hen. Mit finanzieller Starthil­fe durch die Stiftung und viel eigen­em Engage­ment gelang ihr dieser Schritt. Heute ist sie 27 Jahre alt – und kürzlich auch der erfol­gre­iche Abschluss als Bach­e­lor im Gast­gewerbe- und Touris­mus­man­age­ment an der Mari­ano Gálvez-Univer­sität von Guatemala.

Vom Straßenkind zum Grafikde­sign­er: Alberto

Armut, Hunger, Perspek­tivlosigkeit – so begann Alber­tos Leben in Guatemala. Er wuchs ohne Vater auf, die Mutter war alko­ho­lab­hängig. Bis zu seinem 11. Leben­s­jahr musste er sich prak­tisch alleine durch­schla­gen. Doch inmit­ten all des Elends hatte er eine Leiden­schaft bei sich entdeckt: die Kunst. Und er hatte Glück: 2009 konnte er mit 11 Jahren ins Aldea Infan­til einziehen. Dort half ihm sein Inter­esse an Zeich­nen und Fotografie, seine Vergan­gen­heit zu verar­beit­en und eine Perspek­tive für die Zukun­ft zu entwickeln.

Alber­tos Leben wäre vielle­icht dennoch anders verlaufen, wenn ihn nicht ein Ehep­aar als Patenkind angenom­men hätte. Ihre Unter­stützung gab ihm die Chance auf eine bessere Zukun­ft. Mit großem Ehrgeiz und uner­müdlichem Einsatz verwirk­lichte er seinen Traum: Nach dem Abschluss der Fach­schule für Kunst been­dete er im vergan­genen Dezem­ber auch mit Erfolg sein Studi­um in Grafikde­sign. Heute, mit 27, ist er ins Beruf­sleben gestartet – begierig, seine Kreativ­ität in die Welt zu tragen.

Gezielt und ganz persön­lich helfen – als Pate oder Patin

Das Paten­schaft­spro­gramm der Stiftung Kinderzukun­ft bietet Ihnen die Möglichkeit, einem Kind unmit­tel­bar zu helfen. Bere­its mit 39 Euro im Monat übernehmen Sie für Ihr Patenkind die Grund­ver­sorgung und begleit­en es auf seinem Weg in eine menschen­würdi­ge Zukun­ft. Gerne können Sie sich natür­lich noch stärk­er engagieren: Mit 300 Euro tragen Sie die komplette Unter­bringung, Versorgung und Betreu­ung des Kindes für einen Monat. Auch höhere Beiträge sind willkom­men – zum Beispiel für eine Ausbil­dungs- oder Studienrücklage.

Paten­schaft ist jedoch weit mehr als eine finanzielle Transak­tion: Ein persön­lich­er Kontakt zu Ihrem Patenkind ist hochwillkom­men und wird von der Stiftung durch ehre­namtliche Übersetzer:innen unter­stützt. Zwis­chen vielen Paten und ihren Patenkindern herrscht ein regelmäßiger Briefverkehr, der mit den Jahren zur echt­en Beziehung wird. Auch Besuche im Aldea Infan­til sind möglich; sobald es die Lage in Guatemala wieder erlaubt, organ­isiert die Stiftung Projek­treisen wie jene, bei der Daniel Bauer 2023 so großar­tige Erfahrun­gen  sammeln konnte.

Neben persön­lichen Paten­schaften bietet die Stiftung Kinderzukun­ft auch weit­ere Modelle zur dauer­haften Unter­stützung. So hat Valdivia als Unternehmen zum Beispiel die Paten­schaft für ein Grup­pen­haus über­nom­men. Erkundi­gen Sie sich einfach bei Frau Berd­ing nach Ihren Möglichkeit­en: Tele­fon +49 (0) 6051 48 18 14, E‑Mail vera.berding@kinderzukunft.de

Stiftung Kinderzukun­ft

Rabenaus­traße 1a, D‑63584 Gründau

Vera Berd­ing

Leit­erin Market­ing und Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: +49 60 51 48 18 14

Fax: +49 60 51 48 18 10

E‑Mail: vera.berding@kinderzukunft.de

Web: www.kinderzukunft.de 

 

Spendenkon­to: Commerzbank Hanau

IBAN: DE79 5064 0015 0222 2222 00

BIC: COBADEFFXXX

Bitte geben Sie im Verwen­dungszweck „Valdivia Zukun­ft — Kinder­dorf Guatemala“ an.

(Bildquelle: Stiftung Kinderzukunft)